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vCenter Server migrieren

Posted by Julian P on 1. August 2015 in Virtualisierung, VMWare |

Bei einem Kunden stand in den letzten Tage eine Umstellung von einem Windows vCenter Server zu einer Appliance an. Hierfür gibt es keine Offiziellen Tools von VMware.

Jedoch bin ich nach einer weile „Googeln“ auf folgen Eintrag in den VMware Labs gestoßen: VCS to VCSA converter

Dieses Tool kommt als eine Appliance und kann ab vSphere 5.5 verwendet werden. Die Appliance besteht aus einem Ubuntu unterbau unter ein paar Scripten, welche eine Migration des vCenters durchführen. 

    
Der Ablauf der Migration ist recht einfach, da alles über Dialoge durchgeführt wird. Zuerst muss man die vCenter Appliance deployen. Der Appliance vergibt man die selbe IP Adresse wie dem bestehenden vCenter. Aus diesem Grund sollte man die Appliance auch nicht sofort einschalten!

  
Danach gibt man die Verbindungsinformationen für den Windows vCenter Server an – also dem Master Server und die Migrationsassistent Appliance kopiert sich dann die wichtigsten Informationen.

Zum Schluss wird der alte vCenter Server heruntergefahren, der neue Hochgefahren und die Daten migriert. 

Das war ein Schnelldurchlauf des Migrationsvorgangs. Wichtig ist, einen kurzen blick in das Handbuch zu werfen, da es sich noch in der Entwicklung befindet und es einige Dinge zu beachten gilt. Besonders die Vorrausetzungen sind wichtig, da diese sehr speziell sind!

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Meine App’s auf dem Mac

Posted by Julian P on 1. August 2015 in Allgemein, Mac OS X |

Nachdem immer mehr Kollegen und Freunde Windows ablösen und Richtung MAC OS X wandern, wollte ich hier mal eine kleine Liste erstellen, welche App’s ich so in meinem Täglichen doing auf meine MAC benötige:

  • Microsoft Office & Lync: Da ich doch recht viele Windows User noch um mich habe, welche mir ständig Office Dokumente oder Kursunterlagen zukommen lassen, ist dieses sehr von Vorteil. Ebenso nutze ich Outlook für die E-Mails, da Ich hier den vollen Umfang der Exchange Funktionen ausnutzen kann (shared Kalender, usw.)
  • Microsoft Remote Desktop: Für RDP Sitzungen auf Windows Systeme. Dieser Client gefällt mir um einiges besser als MSTSC in den einzelnen Windows Versionen.
  • VMware Fusion Pro: Leider benötigt man doch in machen Fällen ein Windows. Der Vorteil der Pro Version ist, dass man sich auch gegen einen vCenter Server oder ESXi Host direkt Verbinden kann.
  • VMware Horizon View Client: Dieser Client ist für die Remote Verbindung auf ein View Umgebung recht nützlich.
  • Kepass X: Als Passwort Safe ist Keepass ein super allrounder. Da ich eine .kdbx Datenbank habe, musste ich auf die Alpha zurückgreifen. Diese läuft aber trotz allem sehr stabil!
  • Cyberduck: Dies ist ein FTP Client, welcher die diversen FTP Derivate beherrscht (SFTP; FTPS, usw)
  • VitalSource Bookshelf: Als VMware Trainer benötigt man Zugriff auf die Kursunterlagen von VMware. Da dies leider nur noch elektronisch möglich ist, habe ich so immer meine Unterlagen offline dabei.
  • Atom: Dies ist ein recht netter Texteditor mit Syntax Highlighting
  • OwnCloud Client: Um meine Dateien mit meinem Server abzugleichen nutze ich einen OwnCloud Server. Hier ist ein offizieller Client für OSX erhältlich.
  • VLC Player: Dieser Media Player hat für meinen Geschmack immer noch die  höchste Vielfalt an kompatiblen Audio und Video Formaten.
  • SAP Download Manager: Da mann ab und zu auch etwas von der SAP herunterladen muss, im täglichen doing, ist dieses Tool doch von Vorteil.
  • Teamviewer: Für Remote Support und zugriff auf die heimische Infrastruktur.
  • Nmap: ist ein nützliches Netzwerktool um offene Ports zu finden.
  • Wireshark: Bei Troubleshooting Fällen im Netzwerkbereich, kann Wireshark sehr hilfreich sein.
  • Tuxera NTFS: Dies ist ein NTFS Treiber für MAC OS X.
  • xCode: sehr gute Entwicklungsumgebung für Programme mit C, usw. Diese is von Apple selbst und eigentlich für App Entwicklungen gedacht.
  • DDrescue: Dieses Tool ist offiziell nicht für OS X gedacht, kann aber Problemlos auf dem MAC compilliert werden.

 

Dies war ein Auszug aus den Tools, welche bei mir regelmäßig bis täglich zum Einsatz kommen. An meinem Arbeitsplatz habe ich noch eine USB Dockingstation von Kensington stehen. Diese Arbeitet über das DisplayLink Protokoll. Das angenehme ist, dass man nur ein USB 3 Kabel hat um Monitor, Netzwerk, usw. an den MAC anzuschließen. Für den Normalen office Betrieb ist, diese Docking Station auch vollkommen ausreichen. Wenn man aber auf dem erweiterten Monitor Filme schauen oder spielen möchte, kann ich diese nicht empfehlen.

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Ubuntu: Aus /boot alte Kernel entfernen

Posted by Thorsten on 30. Juli 2015 in Allgemein, linux, Ubuntu, UPlanet |

Ich habe Ubuntu mit separater /boot Partition installiert. Da ich den Befehl unter Ubuntu des öfteren benötige hier mal meine Variante wie ich mein /boot von alten Kerneldateien befreie.

 

dpkg -l 'linux-*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge

 

Achtung, damit werden alle Kernel aus /boot entfernt. Erstmalig bin ich bei Christoph Langner über den Befehl gestolpert. Vielen Dank hierfür noch einmal.

 

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ownCloud: „Fehler: Datei nicht gefunden“

Posted by Thorsten on 7. Juli 2015 in Allgemein |

Meine wichtigste OwnCloud läuft auf meiner Synology im Arbeitszimmer. Bei einem Browserzugriff auf Dateien auf der Synology ist mir gestern ein (bis dahin) unbekannter Fehler aufgefallen. Ich konnte die Dateien nicht einfach über einen beliebigen Browser herunterladen sondern bekam immer folgende Fehlermeldung:

Auswahl_002

Scheinbar haben auch diverse andere Leute auf einer Synology das Problem. Hier gibt es einen Thread mit Suchenden. Der Fehler tritt wohl teilweise auch auf wenn man Share-Links versendet und der Empfänger die Dateien dann herunterladen will.

Das Problem liegt hier wohl an der Synology DSM Einstellungen. Zur Lösung des Problems kann man die Datei

/etc/httpd/conf/extra/mod_xsendfile.conf-user

mit einem Editor bearbeiten. Das geht aber meines Wissens nach nur auf der Kommandozeile. Also per SSH an der DSM anmelden und die Datei mit einem Editor bearbeiten. Hier fügt man diese zusätzliche Zeile

XSendFilePath /volume1

hinzu und speichert ab. Die neue Datei sieht dann folgendermaßen aus:

Synology_DSM

Anschließend muss noch der httpd durchgestartet werden. Das funktioniert mit:

httpd -k restart

Anschließend funktioniert es auch wieder mit dem herunterladen der Dateien im Browser.

Großer Nachteil dieses Workarrounds: Nach jedem DSM Update muss die Datei wieder neu editiert werden. Ähnlich wie bei dem .pdf Workarround am Ende diesen Threads.

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ownCloud – Update Banner entfernen

Posted by Thorsten on 30. Juni 2015 in Allgemein, linux |

Bei ownCloud wird bei Verfügbarkeit eines Minor- oder Majorupdates permanent ein Banner eingeplendet.

owncloud_updateFalls man diese Information wahrgenommen hat aber aus irgendwelchen Gründen nicht aktualisieren möchte kann man das Banner entfernen durch eine Konfigurationsänderung in der Datei:

core/config.php

Es muss hier eine Zeile eingetragen werden mit folgender Syntax:

/* Check if ownCloud is up to date */
"updatechecker" => false,

Damit wird rein der Banner ausgeschaltet.

Gefunden im Config Beispiel auf dieser Seite <– ich bin ein Link

 

 

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Linux: ddrescue

Posted by Thorsten on 25. Mai 2015 in Allgemein, bash, linux, Ubuntu, UPlanet |

Bei defekten Festplatten, Filesystemen oder heute bei einer zerkratzten (Kinderlieder-) CD  ist das sichern der gesamten Daten und anschließender Analyse der wiederhergestellten Dateien wichtig.

Heute hat mich eine der Kinderlieder CDs zuerst zum verzweifeln gebracht. Die von mir genutzten CD-Kopierprogramme scheiterten durchweg da zu viele Kratzer auf der CD enthalten waren und schon beim auslesen das CDROM sich „einen Wolf“ gelesen hat.

Erst der Einsatz von ddrescue konnte weiterhelfen. Ein Großteil der Lieder konnte dabei gesichert und anschließend wiederhergestellt werden.

sudo apt-get install gddrescue
sudo ddrescue -v -r1 /dev/sr0 /tmp/kinderlider.iso rescue.log

ddrescueDie CD wurde zuerst vollständig in eine .iso Datei gesichert, anschließend gemountet und neu gebrannt.

Bis auf wenige kleine Springer funktioniert sie wieder ohne Probleme. Die Kids sind begeistert.

Falls Ihr ähnliche „rescue“ Optionen genutzt habt die euch weitergeholfen haben bin ich in den Kommentaren gespannt auf eure Erfahrungen.

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FUN: Word kuriose Meldung

Posted by Thorsten on 4. Mai 2015 in Allgemein |

Auf meinem Laptop habe ich eine Windows VM mit Office 2013 laufen. Hier werden Präsentationen durchgeführt, manchmal je nach Projekt auch die Dokumentationen erstellt etc.

Letzte Woche in einem Projekt kam es während des speicherns einer Dokumentation zu einer kuriosen Meldung bei Word 2013. Ich fand die einfach nur…. *grins*

kurios_word_meldung

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Linux: Große Dateien schnell erstellen -> truncate

Posted by Thorsten on 14. April 2015 in Allgemein, bash, linux, Ubuntu, UPlanet |

Bisher habe ich für das erstellen von neuen (leeren) Dateien immer dd benutzt. Z.b. zum erstellen einer schnellen SWAPDATEI mit 5 GB ein:

# dd if=/dev/zero of=/tmp/SWAPDATEI_test bs=1024000000 count=5

Damit kann man gerade im SAP Zusammenhang herausfinden ob die Fehlermeldung in der Applikation etwas mit dem fehlenden Speicher zu tun hat. Falls SWAP das Problem ist kann man sich immernoch eine SWAP Partition sauber bauen.

Gerade bei großen Dateien in diesem Umfeld kann das aber eine Weile dauern. Hier hat mich ein Teilnehmer auf „truncate“ aufmerksam gemacht.

# truncate -s 100g /tmp/SWAPDATEI

Der Befehl truncate erstellt sofort eine Datei mit angegebener Größe, hier z.b. 100 GB. Sehr interessant.

Danke @Nicolai für den Tipp! :-)

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SAP: ORA-00704: bootstrap process failure ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Posted by Thorsten on 9. April 2015 in Allgemein, linux, SAP |

Heute lief ich in einem SAP Kundenprojekt während der SAPINST Phase „Create database“ bei einer Oracle 11.2.0.4 Installation der SAPINST in den oben genannten Fehler:

ORA-00704: bootstrap process failure
ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Im sapinst_dev.log beschwerte sich der SAPINST lauthals das die Datenbank nicht mehr zur Verfügung stand:

DIAGNOSIS: Error message: ORA-01092: ORACLE instance terminated. Disconnection forced
ORA-00704: bootstrap process failure
ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Das selbe stand im Oracle alert log.

Nach etwas suchen hat folgende Prozedur weiter geholfen:

Logischerweise als oraSID User

sqlplus / as sysdba
 sql>startup upgrade
 sql>@<ORACLE_HOME>/rdbms/admin/catalog.sql
 sql>@<ORACLE_HOME>/rdbms/admin/catproc.sql
 sql>shut immediate
 sql>startup

Danach lief die Datenbank wieder und der SAPINST konnte weitermachen.

 

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vSphere6 – LUN/Disks als SSDs markieren

Posted by Thorsten on 18. März 2015 in Allgemein, Produkttest, Virtualisierung, VMWare |

Bei vSphere 6 ist es jetzt möglich aus dem WebClient heraus eine LUN als SSD Storage zu definieren. Sehr hilfreich wenn man z.b. lokale SSDs in einem RAID zusammenfasst für den Lese-IO Cache, der RAID Controller allerdings nicht durchleitet das es sich um SSDs handelt:

Mark_as_flash

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