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Private Datenablage ohne Dropbox & co

Posted by Julian P on 17. Oktober 2014 in linux, Produkttest, Ubuntu |

Eine recht kostengünstige Alternative zu Dropbox & co ist OwnCloud. Bei den meisten Anbietern für Online Datenspeicher bekommt man nur ein paar Gigabyte kostenlos. Dies reicht aber meistens nicht besonders lange aus. Mit OwnCloud baut man sich seinen eigenen Online Speicher welcher unter eigener Kontrolle steht und man weiß wo die Daten liegen.

OwnCloud ist von der Funktionalität ähnlich wie z.B. Dropbox. Man hat die Möglichkeit seine Dateien via Webinterface oder Client auf einem Server zu Synchronisieren. Als Server kann hier ein herkömmlicher Linux Rechner oder auch vServer fungieren. Ebenso wird OwnCloud aber auch von NAS Herstellen wie Synology (kleines HowTo kam gestern) oder Qnap unterstützt.

OwnCloud kann aber nicht nur Dateien Synchronisieren sondern auch einen Kalender bereitstellen oder etwa einen RSS Reader.

Unter Ubuntu 14.04 lässt sich OwnCloud recht einfach installieren. Dazu kann man die Anleitung auf der OwnCloud (bzw. openSuSE) Homepage verwenden. Um die letzten Schritte für die Einrichtung durchzuführen muss man nur noch via Webbrowser auf die Webseite:

http://<hostname>/owncloud

Wenn die Initialisierung durchgelaufen ist, kann es losgehen.

Nach der Anmeldung bekommt man eine Übersicht über die hochgeladenen Dateien und Ordner. Rechts oben findet man seinen Benutzernamen. Über einen klick öffnet sich ein weiteres Menü:

Menü

Menü

  • Persönlich: Hier können Persönliche Einstellungen vorgenommen werden z.B.: Kennwort ändern, Name, E-Mail Adresse hinterlegen
  • Benutzer: Hier können weitere Benutzer angelegt und verwaltet werden
  • Administrator: Hier legen Sie Servereinstellungen fest z.B.: Verschlüsselung, HTTPS Aktivierung, E-Mail Absender Adresse, usw.

Auf der Linken Seite finden Sie Ihre installierten Apps und auch ein Menü um Ihre Apps zu verwalten:

APP Verwaltung

APP Verwaltung

Mein Fazit: Ich finde OwnCloud sehr Praktisch. Es ist Open-Source Software und sehr einfach zu bedienen ist, was wiederrum Spaß macht es einzusetzen. Ich nutze es selbst schon seit über 2 Jahren. Mit OwnCloud 7 kamen einige Neuerungen, welche auch für Firmen interessant sein können.

Der einzige Kostenpunkt ist der Server auf welchem OwnCloud installiert wird. Falls man es nicht auf einem Rechner/Server Zuhause oder seinem NAS unterbringt reicht aber auch schon ein vServer welchen man für 5 – 10€ im Monat bekommen kann.

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Synology DSM 5 -> ownCloud 7.0.2 Installation

Posted by Thorsten on 16. Oktober 2014 in Allgemein, linux, Ubuntu, UPlanet |

Ein Kollege hat mich auf die Idee gebracht mir mal ownCloud anzuschauen.

In meinem Keller steht eine kleine Synology welche dafür wunderbar geeignet ist – dachte ich.

Also habe ich eine Synology Paketquelle hinzugefügt um das Synology Communitypaket für Synology herunter zu laden. Leider stellte sich heraus das das Communitypaket weder aktuell die Version 7 (7.0.2) installiert, noch das es einwandfrei “out-of-the-box” arbeitet. Scheinbar wird ein Pfad benutzt welcher nicht durch den Webdienst beschrieben werden darf, das ist sicher leicht änderbar, dann bleibt aber noch das “Problem” mit der veralteten Version die gerade mal mit ownCloud 5.0.11 daherkommt.

synology_owncloud

synology_owncloud_fehler

Nach etwas rumsuchen bin ich über einen Beitrag bei www.kussaw.de gestolpert der einen interessanten Ansatz für die ownCloud Installation wählt. Er schlägt vor die ownCloud Installation über den Webinstaller von ownCloud durch zu führen da ownCloud ja auch einen eigenen Updatemechanismus beinhaltet. Für mich eine sehr gute Alternative, also wurde das mal ausprobiert.

Ich beschreibe also in diesem Post die Installation von ownCloud 7.0.2 auf einer Synology mit DSM 5.0-4493 Update 5.

Ich gebe aber keine Garantie darauf das nach einer Aktualisierung der DSM Version die ownCloud OOB wie vorher funktioniert! -> Darauf bin ich selbst gespannt…

Natürlich gibts von mir auch keine Garantie wenn ihr euch eure DSM auf der Kommandozeile zerschießt!

Read more…

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VMware: vSphere Client C# mit HW10 Unterstützung

Posted by Thorsten on 15. Oktober 2014 in Allgemein, Virtualisierung, VMWare |

Seit der vSphere Client C# im VMware Umfeld nicht mehr weiterentwickelt und vom WebClient abgelöst wird hat sich die Hardware Version in den vSphere Releasen trotzdem weiter erhöht:

  • vSphere 5.0 -> VM HW 8
  • vSphere 5.1 -> VM HW 9
  • vSphere 5.5 -> VM HW 10

Vollständige Übersicht im KB Artikel 1003746.

Gerade bei vSphere Hardware Version 10 gab es einen Aufschrei das virtuelle Maschinen die auf dieser Version erstellt wurden oder einen Upgrade erfahren haben, nicht mehr mit dem vSphere Client administriert werden konnten. Dabei kam es zu folgender Meldung:

virtualHW10Deswegen war es auch nicht unbedingt empfehlenswert das virtualisierte vCenter auf HW 10 zu betreiben.

Vor ca. einem Monat kam nun vSphere 5.5 Update 2 heraus. Damit wurde auch ein *trommelwirbel* aktualisierter vSphere Client C# released mit dem man virtuelle Maschinen HW10 wieder administrieren kann. Gerade für den kostenfreien vSphere Hypervisor wichtig damit man hier weiterhin virtuelle Maschinen verwalten kann ohne vCenter Lizenz (WebClient Server).

Es wird lediglich eine solche Information angezeigt:

vsphere10_hw_neu

Danach ist das editieren der virtuellen Hardware aber möglich.

Dabei ist es übrigens auch nicht nötig in seiner vSphere Infrastruktur das Update 2 ein zu spielen. Es reicht den Client auf dem Administrativen PC zu erneuern. Den vSphere Client gibt es dediziert hier als direkten Download.

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Ubuntu und Microsoft Exchange

Posted by Julian P on 10. Oktober 2014 in Ubuntu, UPlanet |

Wenn man in einer Firma arbeitet die vorwiegend auf Microsoft Produkte in der Infrastruktur setzt muss man als Linux User manchmal sehr kreativ werden. Besonders wenn der Exchange Server nur noch das hauseigene MAPI Protokoll zur Verfügung stellt. Zum Glück gibt es hierfür “evolution-mapi”.
Das Modul ist eine Erweiterung für den E-Mail Client Evolution.

Installiert wird das Paket über folgenden Befehl:
sudo apt-get install evolution-mapi

Im Anschluss kann man bei der Erstellung eines neuen E-Mail Kontos den Punkt “Exchange MAPI” auswählen.

E-Mail Konto Auswahl

Ich finde es eine sehr angenehme Alternative gegenüber Outlook. Es funktioniert der E-Mail Abruf und versandt, die Kalender-, Notizen- und Kontaktsynchronisation.

Meine Kalendereinträge des Exchange, Synchronisiert und angezeigt in Evolution:

Kalender Einträge in Evolution

Kalender Einträge in Evolution

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Mein Ubuntu: Programme die ich auf Linux nutze

Posted by Thorsten on 8. Oktober 2014 in Allgemein, linux, Ubuntu, Virtualisierung |

Ich habe schon auf diversen Blogs Programmsammlungen der jeweiligen Admins gefunden. Dabei bin ich des öfteren auf Programme aufmerksam geworden die mir weiterhelfen bzw. die ich in meinen Alltag eingebaut habe.

Um dem Rechnung zu tragen mach ich auch mal ne kleine Auflistung der Programme die ich auf meiner Ubuntu Desktop Installation 14.04.1 derzeit nutze:

  • Firefox – Mein Standardbrowser
  • Google Chrome – Brauche ich manchmal, u.a. bei VMware für den WebClient
  • VMware Workstation – Darauf betreibe ich meine virtuellen Maschinen (ja, da gibts auch eine Windows VM ;-) )
  • Pidgin – Mit Anbindung an den Firmeninternen Lync Server
  • Remmina – Gerade für gespeicherte RDP Verbindungen mit diversen Einstellungen
  • Teamviewer 8 – Immer wieder hilfreich für unterschiedliche Kunden (ja, mit Lizenz) oder auch für die abendliche Hilfe von Freunden
  • TrueCrypt – Nutze ich trotz gerüchten derzeit immernoch für diverse USB Festplatten
  • KeePassX / KeePass2 – Passwortsafe
  • ReText – MarkDown Editor für Notizen und diverse Dokumente
  • GanttProject – Projektmanagement Tool
  • Guake – Terminal rollt im Bildschirm auf Tastendruck ein
  • citrix – Für diverse Kunden
  • VMware View – Desktop Virtualisierungs Client
  • screen – Terminalmultiplexer

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SAP/Oracle: PSAPTEMP erweitern

Posted by Thorsten on 8. Oktober 2014 in Allgemein, bash, linux, SAP |

Bei einer Kundenmigration habe ich auf dem Quellsystem für einen sortierten unload den PSAPTEMP im Vorfeld erweitert. Export läuft wunderbar.

Leider ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen und ich habe im importierenden System keinen großen PSAPTEMP (durch SAPINST) angelegt und so ist der SAPINST mit der Defaultgröße von 10GB durchgerauscht.

Nach kurzer Zeit ist bereits ein Paket beim Importieren hingefallen. Kurze Analyse bracht mich auf den zu kleinen PSAPTEMP. Zuerst dachte ich kein Problem, wir haben ja die BRTOOLS. Allerdings ist zum Importzeitpunkt bei einer Systemcopy noch keine SAP Lizenz im Zielsystem eingespielt, wie denn auch, interessanterweise versagen die BRTOOLS dann den Dienst.

Über die Seite itsiti.com (Vielen Dank an dieser Stelle) habe ich dann alle notwendigen SQL Befehle für Oracle gefunden um meinen PSAPTEMP zu erweitern.
Ich habe zuerst einen neuen Ordner für ein weiteres Tempfile angelegt:

 oraSID> mkdir /oracle//sapdata1/temp_2

und anschließend über SQLPLUS hier ein weiteres Tempfile hinzugefügt:

oraSID> sqlplus / as sysdba
 SQL> ALTER TABLESPACE PSAPTEMP ADD TEMPFILE '/oracle//sapdata1/temp_2/temp.data1' SIZE 20000M REUSE AUTOEXTEND on;

Anschließend war PSAPTEMP um 20GB erweitert. Bei größeren Datenbanken muss dies evtl. auch mehrfach ausgeführt werden.

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SAP: SMIGR_CREATE_DDL bei hom. Systemcopy mit Oracle

Posted by Thorsten on 4. September 2014 in Allgemein |

Bei einer SAP Migration wird immer der Report SMIGR_CREATE_DDL ausgeführt um BW spezifische Tabellenstrukturen auslesen zu können. Dies muss bei jeder SAP Systemcopy ausgeführt werden.

Bei einem Kunde habe ich in einer Sandboxumgebung einige Tests durchgeführt auf ECC 6.0 EHP7 Release mit Oracle Datenbank. Nachdem ich einige *.SQL Dateien aus dem SMIGR_CREATE_DDL Report bekommen habe wurden diese beim Import auch sauber angesprochen.

Der Import des Zielsystems fiel mit einem Großteil der Pakete auf die Nase mit einer Fehlermeldung im Paketlog File ähnlich diesem:

(SQL) ERROR: Invalid entry at line 5 in file S:\SBX_Export_dump\ABAP\DB/ORA/APPL0.SQL
(SQL) ERROR: SQL list was not built successfully
(DDL) ERROR: check_sql_list() failed for /1CN/CPASAP00001

Zuerst bin ich über diesen SCN Thread gestolpert der für mich allerdings keine befriedigende Lösung bot.

Nach weiterem Suchen bin ich über den SAP Hinweis 199576 gestolpert welcher einen Softwarebug des SMIGR-Reports in bestimmten NetWeaver Releasen explizit bei homogenen Oracle Migrationen beschreibt wenn das Quellsystem bereits komprimierte Indexe besitzt. Bingo!

Bildschirmfoto vom 2014-09-04 13:41:19

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SLES: X11 Forwarding nach “su”

Posted by Thorsten on 19. Juli 2014 in Allgemein, bash, linux, SAP, Ubuntu, UPlanet |

In einer Linux Schulung kam die Frage auf wie man auf SLES bzw. RedHat nach einem User Switch mit “su” grafische Elemente starten kann.

Die Vorgehensweise habe ich hier in einem Screenshot aufgezeichnet. Besonderheit: mein User “t01adm” benutzt eine csh. Falls der User zu dem man wechselt eine bash benutzt, sollte man die Variable $DISPLAY anstatt mit “setenv” mit “export” setzen:

bash: $ export DISPLAY=localhost:10.0
csh: $ setenv DISPLAY localhost:10.0

 

x_forwarding

Wichtig bei der Vorgehensweise mit “xauth list” bevor man den Switch User durchführt.

Nach dem Switch User wird mit “xauth add” der dementsprechende Eintrag für die eigene Session eingefügt.

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iPhone Hotspot wird nicht gefunden

Posted by Thorsten on 9. Juli 2014 in Allgemein, iPhone, linux |

HotspotIch nutze unterwegs auf dem Laptop sehr gerne das iPhone als WLAN Hotspot. In letzter Zeit ist mir aufgefallen das gelegentlich der Hotspot ohne Probleme auf dem Laptop angezeigt wurde und an anderen Tagen nicht. Egal was ich anstellte der freigegebene iPhone Hotspot wurde weder am Windows noch Ubuntu Laptop Gerät als verfügbares WLAN erkannt.

Ich bin heute über die Erklärung bei eKiwi.de (Danke Daniel) gestolpert und es verhält sich tatsächlich reproduzierbar so wie dort beschrieben.

Wenn man den Hotspot unter den Einstellungen aktiviert darf man diesen Screen nicht verlassen bis das erste Gerät sich zum Hotspot verbunden hat. Das ist eigentlich alles.

Oftmals habe ich den Hotspot freigegeben und bin anschließend relativ flot mit dem Homebutton wieder raus. Dann allerdings wird der Hotspot nicht gefunden! Bei Ubuntu hilft manchmal für ein schnelleres finden auch das deaktivieren des WLAN und anschließendes aktivieren.

Sobald die WLAN Verbindung aufgebaut ist kann das Handy wieder weiter benutzt werden.

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SAP: Zugriff auf OS Ebene aus SAP

Posted by Thorsten on 4. Juli 2014 in Allgemein, SAP |

Vor einer Weile habe ich mehrere Möglichkeiten geprüft wie man aus der SAP Applikation auf Betriebssystemebene Befehle ausführen kann.

Folgende Möglichkeiten habe ich hierzu gefunden:

  • Transaktion AL11 – Zugriff auf Filesystem ähnlich Filebrowser
  • Transaktion SM49 – Zugriff auf definierte Betriebssystem Kommandos (ping, etc.)
  • Transaktion SE38 -> Report RSBDCOS0 -> Shell prompt!
  • Transaktionen OS07N, OS07, ST06 – je nach NW Release bekommt man Informationen über Ressourcen
  • Transaktion SM69 – Skripte auf OS Ebene ausführen

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