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SAP: Oracle12c – Compression mit ILM Policies anzeigen

Posted by Thorsten on 21. März 2017 in Allgemein, Datenbank, SAP |

Wir hatten bei Kunden welche zu Oracle 12c migrieren oftmals das „Phänomen“ das die Datenbank nach einer Migration trotz aktivierter Komprimierung anschließend im SAP als unkomprimiert angezeigt wird. Das sieht dann ungefährt so aus:

Bei der Komprimierung durch die R3load Prozesse wird die Datenbank komplett komprimiert geladen. Die Kompression geht also nicht verloren.

Bei Oracle 12c wird aber ein anderes Komprimierungsverfahren (ADO/ILM) eingesetzt und dieses „Komprimierungsflag“ welches in der Spalte abgefragt wird wird entfernt.

Wenn alles korrekt gelaufen ist, dann wird keine einzige Tabelle  mehr mit dem compression flag mehr versehen sein, aber alle Tabellen  (bis auf die gewollten Ausnahmetabellen) haben alle eine ADO Policy erhalten.  Denn die im weiteren Betrieb eingefügten Tabellendaten werden über die ADO Policy komprimiert.

Daher sieht man im DBACOCKPIT auch compressed = Anzahl 0 bei den Tabellen und Indizes

Die ADO/ILM Compression ist im DBA Cockpit erst ab 7.40SP15 sichtbar!

Note 2282185 – DBACockpit: ADO / ILM _Monitor

Ihr findet diese Komprimierung über:

DBACockpit->Performance->Feature Monitoring->ILM Monitor

Hier wird sie angezeigt!

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In eigener Sache – Serverwechsel

Posted by Thorsten on 13. März 2017 in Allgemein |

Da ich vergangenes Wochenende mit dem Blog auf einen neuen Server gewechselt habe kann es bei der Anzeige diverser Blogeinträge oder Bilder zu Problemen kommen.

Falls euch etwas auffällt wäre es super wenn ihr mir einfach einen kleinen Hinweis gebt, ich schaue dann das ich das Problem behoben bekomme.

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SAP ASE System Kopie

Posted by Julian P on 8. März 2017 in SAP |

In den letzten Tagen war ich dabei, eine System-Kopie für einen Kunden durchzuführen, welcher aus seiner 2-Systemlandschaft eine 3-Systemlandschaft machen wollte. Dazu wurde das Produktivsystem kopiert und zum neuen QAS System gemacht.

Bei den Systemen handelte es sich alle um ein NetWeaver 7.4 und eine SAP ASE 16.

Beim Laden des Database dump musste ich feststellen, dass die ASE mehr Platz benötigt als die kopierte Datenbank. Also musste der Platz und die Datenbank erweitert werden:

disk resize name=<name des DATA Files>,size="<zu erweiternder Wert>"

go

Damit wäre zwar das DATA File erweitert, aber noch nicht die Datenbank.

alter database <SID> on <DATA device>="<zu erweiternder Wert>"

go

Leider fiel der letzte Befehl auf die Nase mit folgender Meldung:

Database '<SID>' cannot be opened because either an earlier system termination left LOAD DATABASE incomplete or the database is created with 'for load' option. Load the database or contact a user with System Administrator (SA) role.

Um diesen Fehler zu umgehen muss man an den alter Befehl noch die Option „for load“ anhängen. z.B.:

alter database SMI on SM1_data_001="10G" for load

go

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grub2: systemd target während boot

Posted by Thorsten on 4. März 2017 in Allgemein, linux, Ubuntu |

Unter SLES12 und RedHat 7 wird Grub2 ausgeliefert. Um während dem Bootvorgang in ein bestimmtes „System target“ zu booten kann man während Grub die Auswahl der Kernelversionen anzeigt mit „e“ in den Edit Modus springen.

Hier kann man in die „linux“ (Kernelzeile) Zeile das System Target mit angeben wie in diesem Screenshot zu sehen ist.

systemd_target_grub2

In diesem Fall habe ich über die Angabe „systemd.unit=rescue.target“ in den Rescue Modus gebootet. Mit F10 oder CTRL-X bestätigen wir die Eingabe und anschließend landet ihr in dem angegeben System Target.

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Synology: Video Station -> „Audio Format wird nicht unterstützt“

Posted by Thorsten on 4. März 2017 in Allgemein |

Bis vor 6 Wochen war ich Besitzer einer Synology DS211+. Wie der Name schon sagt stammte die Diskstation mit 2 Bays aus dem Jahre 2011. Lange Zeit wurde die Diskstation für OwnCloud und alle internen Dokumente/persönliche Filme/Audio und Bilder genutzt. Beim streamen von Filmen auf unterschiedliche Clients im LAN (Fernseher, Stereoanlage, iPad, iPhone, Laptop Win, MacBook) hatte ich überhaupt keine Probleme.

Anfang diesen Jahres habe ich mir eine neue Synology DS916+ zugelegt. Es bedurfte einfach mal einem Upgrade :D. Dabei bemerkte ich schnell das es gerade beim streamen von Filmen sehr oft auf den Clients, und auch sehr ärgerlich auf dem Fernseher, zum Fehler „Audio Codec wird nicht unterstützt“ kam. Diverse Videos konnten seit dem Upgrade bei mir nicht mehr abgespielt werden. Mit ein bißchen suchen fand ich heraus das es ausschließlich Videodateien mit DTS Sound betrifft.

Heute bin ich über diesen Beitrag von Nuno Horta gestolpert. Es gibt scheinbar ein 3rd Party Application welche den DTS Codec wieder zur Verfügung stellt.

Read more…

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SAP HANA: Best Practices für das Deployment von SAP HANA in einer VMware vSphere Umgebung

Posted by Thorsten on 20. Februar 2017 in Allgemein, linux, SAP, VMWare |

Bereits vor einigen Tagen hat VMware seinen Best Practice Guide für das deployment von SAP HANA VMs in einer virtuellen Infrastruktur (vSphere) aktualisiert. Viel spannendes KnowHow welches bei uns auch in einen dreitägigen Workshop AD661 meines Arbeitgebers mit einfließt.

Den vollständigen Best Practices Guide von VMware bekommt ihr unter folgendem Link -> Klick mich ich bin ein Link <-

 

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ESXi Konfigurations Backup

Posted by Julian P on 7. Februar 2017 in Virtualisierung, VMWare |

Da die meisten ESXi Hosts mittlerweile nicht mehr auf lokalen Festplatten sondern auf einem USB-Stick oder SD-Karten installiert sind, kommt es öfters mal vor, dass diese Devices kaputt gehen. Dann taucht eine Meldung im vSphere auf, dass der ESXi Host sein Boot Device nicht mehr findet.

Diese Meldung ist erstmal kein Problem, da der ESXi beim booten komplett in den RAM geladen wird und erst wieder bei einem Neustart auf das Boot Device angewiesen ist.

Jedoch sollte mal bei nächster Gelegenheit das Boot Device austauschen. Um die ganze Einstellungen nicht wieder von vorne zu tätigen gibt es zwei Wege wie man Sich die Konfiguration sichern kann und danach wieder zurückspielen.

Methode 1:

Man erstellt ein Hostprofile des ESXi Hosts mit dem defekten Boot Device. Diese kann dann nach dem austauschen des Boot Mediums wieder auf diesen Host zurückgespielt werden.

 

Methode 2:

In der VMware KB gibt es einen Hinweise mit folgender Nummer: 2042141

Dieser bietet mehrere Möglichkeiten, wie man die Konfiguration eines ESXi Hosts sicher kann. ich bevorzuge die Möglichkeit direkt über die ESXi Command Line.

Hierfür folgenden Befehl absetzen:

vim-cmd hostsvc/firmware/backup_config

Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, erhält man eine URL welche man mit einem Browser öffnet und ein .tgz File herunterladen muss. Diese Archiv enthält die Konfiguration des ESXi Hosts.

Nun kann der neue Stick mit einem neuen Image betank werden und dann spielt man einfach die Konfiguration zurück.

Zuerst muss der ESXi Hosts in Maintenance Mode genommen werden:

vim-cmd hostsvc/maintenance_mode_enter

Danach kann man die Konfiguration wieder zurück laden:

vim-cmd hostsvc/firmware/restore_config <Pfad zu Konfigurations Archiv>

 

Danach den ESXi Host einfach neustarten.

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Oracle: selektieren nach Schemas in der DB

Posted by Thorsten on 20. Dezember 2016 in Allgemein, Datenbank |

Auf der Suche mir alle Schemas einer Oracle Datenbank anzeigen zu lassen bin ich über folgenden Befehlsaufruf gestolpert:

select distinct
   owner 
from 
   dba_segments
where    owner in    (select username     from dba_users
    where default_tablespace not in ('SYSTEM','SYSAUX')
   )
;

 

Sehr hilfreich.

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SAP: Uhrzeitanalyse

Posted by Thorsten on 7. Dezember 2016 in Allgemein, SAP |

In SAP lässt sich über den Report rsdbtime die verschiedenen Uhrzeitstände des OS vs. SAP System und DB auf einen Blick prüfen:

rsdbtime

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macOS: Remote Tool verschiedene Protokolle

Posted by Thorsten on 29. November 2016 in Allgemein, Mac OS X |

Ich bin ein Freund von RemoteTools welche viele unterschiedliche Protokolle beherrschen. Mich nervt einfach nur 5 unterschiedliche Tools für RDP, VNC, SSH, Teamviewer etc. bediehnen und auf dem Rechner zu haben.

Vor allem auch die Möglichkeit mit einem Tool per Tabs auf unterschiedlichen Rechnern zuzugreifen finde ich hier sehr angenehm.

Auf Linux habe ich meistens Remmina genutzt welches hier den Dienst ganz ordentlich verrichtete.

Auf Windows nutze ich eigentlich eine Mischung aus mRemoteNG und MobaXterm von denen ich eigentlich beidermaßen begeistert bin je nachdem für welchen Anwendungszweck.

Für MacOS hab ich bisher noch so ein Tool gesucht und bin mit Royal TSX fündig geworden.

Aktuell nutze ich noch die freie Version. Da ich das Tool erst seit ende letzter Woche im Einsatz habe möchte ich es noch ausgiebig testen bevor ich an eine Subscription denke.

Die freie Version ist (ähnlich wie bei MobaXterm) eingeschränkt nutzbar. Wobei mich diese Einschränkungen aktuell noch nicht stören.

  • Up to 10 connections
  • Up to 10 credentials
  • 1 document

royaltsx

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