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Linux: Große Dateien schnell erstellen -> truncate

Posted by Thorsten on 14. April 2015 in Allgemein, bash, linux, Ubuntu, UPlanet |

Bisher habe ich für das erstellen von neuen (leeren) Dateien immer dd benutzt. Z.b. zum erstellen einer schnellen SWAPDATEI mit 5 GB ein:

# dd if=/dev/zero of=/tmp/SWAPDATEI_test bs=1024000000 count=5

Damit kann man gerade im SAP Zusammenhang herausfinden ob die Fehlermeldung in der Applikation etwas mit dem fehlenden Speicher zu tun hat. Falls SWAP das Problem ist kann man sich immernoch eine SWAP Partition sauber bauen.

Gerade bei großen Dateien in diesem Umfeld kann das aber eine Weile dauern. Hier hat mich ein Teilnehmer auf “truncate” aufmerksam gemacht.

# truncate -s 100g /tmp/SWAPDATEI

Der Befehl truncate erstellt sofort eine Datei mit angegebener Größe, hier z.b. 100 GB. Sehr interessant.

Danke @Nicolai für den Tipp! :-)

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SAP: ORA-00704: bootstrap process failure ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Posted by Thorsten on 9. April 2015 in Allgemein, linux, SAP |

Heute lief ich in einem SAP Kundenprojekt während der SAPINST Phase “Create database” bei einer Oracle 11.2.0.4 Installation der SAPINST in den oben genannten Fehler:

ORA-00704: bootstrap process failure
ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Im sapinst_dev.log beschwerte sich der SAPINST lauthals das die Datenbank nicht mehr zur Verfügung stand:

DIAGNOSIS: Error message: ORA-01092: ORACLE instance terminated. Disconnection forced
ORA-00704: bootstrap process failure
ORA-39700: database must be opened with UPGRADE option

Das selbe stand im Oracle alert log.

Nach etwas suchen hat folgende Prozedur weiter geholfen:

Logischerweise als oraSID User

sqlplus / as sysdba
 sql>startup upgrade
 sql>@<ORACLE_HOME>/rdbms/admin/catalog.sql
 sql>@<ORACLE_HOME>/rdbms/admin/catproc.sql
 sql>shut immediate
 sql>startup

Danach lief die Datenbank wieder und der SAPINST konnte weitermachen.

 

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vSphere6 – LUN/Disks als SSDs markieren

Posted by Thorsten on 18. März 2015 in Allgemein, Produkttest, Virtualisierung, VMWare |

Bei vSphere 6 ist es jetzt möglich aus dem WebClient heraus eine LUN als SSD Storage zu definieren. Sehr hilfreich wenn man z.b. lokale SSDs in einem RAID zusammenfasst für den Lese-IO Cache, der RAID Controller allerdings nicht durchleitet das es sich um SSDs handelt:

Mark_as_flash

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Synology DSM -> ownCloud 7.0.4 Upgrade auf OC 8.0.2

Posted by Thorsten on 15. März 2015 in Allgemein, linux, UPlanet |

Nach der OC Installation 7.0.2 und dem nachfolgenden minor Upgrade auf 7.0.4 ist zwischenzeitlich seit etlichen Wochen ownCloud 8 released und in der Version 8.0.2 verfügbar.

Auf meiner Synology arbeitet zwischenzeitlich DSM in der aktuellsten Version DSM 5.1-5022 Update 3 und ich habe mich heute dazu entschieden den Major Upgrade auf 8.0.2 an zu gehen. Ich gehöre damit sicher nicht zu den “early adopter” aber ich nutze meine OC auch ausgiebig und “produktiv”. In den Kommentaren zur OC Installation 7.0.2 auf Synology hat “Malte” eine OC8 Neuinstallation nach der selben Vorgehensweise wie bei 7.0.2 durchgeführt und war erfolgreich. Vielen Dank an dieser Stelle @Malte für die Info! Neuinstallationen rocken also auch so auf der Synology.

Für den Upgrade von 7.0.4 auf 8.0.2 empfehle ich dringend mal wieder ein Backup der OC Installation zu erstellen. Ich übernehme keine Gewähr für korrupte Installationen oder verlorene Daten. Bei mir hat der Upgrade nach der beschriebenen Vorgehensweise funktioniert!

Ich empfehle darüber hinaus diesen Thread hier im OC Forum aufmerksam durch zu lesen. Hier sind u.a. auch Voraussetzungen oder Probleme für den OC8 Upgrade festgehalten gerade im Hinblick auf viele 3th Party Apps.

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Oracle: DB komprimiert?!

Posted by Thorsten on 4. März 2015 in Allgemein, SAP |

Ist die Oracle Datenbank bereits komprimiert? Mit folgendem SQL Statement lässt sich dies schnell prüfen:

SQL>SELECT table_name, compression, compress_for FROM user_tables;
TABLE_NAME    COMPRESS COMPRESS_FOR
----------- ----------- -------------
COEP        ENABLED    OLTP

 

Wichtig dabei im SAP Zusammenhang ist der SAP Hinweis 1289494 “FAQ: Oracle Komprimierung der auch in diverse weiter Hinweise verzweigt bzw. SAP Hinweis 1436352Advanced Compression mit Oracle Database 11g für SAP Systeme.

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SSL Zertifikate vCenter Server Appliance

Posted by Julian P on 3. März 2015 in linux, Virtualisierung, VMWare |

In den letzten Tagen habe ich eine Umstellen von einem Windows vCenter Server zu einer vCenter Server Appliance 5.5 U2 durchgeführt.In diesem Zuge mussten die Standart SSL Zertifikate durch die des Kunden ersetzt werden.

Dazu gibt es einen KB Artikel von VMware, in welchem dieser Vorgang auch sehr gut beschrieben wird.

Nach jedem Neustart hatte ich nur das Problem, dass die SSL Zertifikate auf die Default Zertifikate zurückgesetzt wurden und nicht durch die eigenen ersetzt. Nach einer etwas längeren Suche bin ich auf die folgende Einstellung aufmerksam geworden Zertifikat_generierung Wenn man die Option Certificate regeneration enabled auf “Yes” setzt, dann wird bei jedem Neustart die bisherigen Zertifikate durch die neu generierten Default Zertifikate ersetzt. Daher sollte man immer nachschauen, dass in der Appliance Konfiguration diese Option auf “No” steht. Sonst werden die mühsam eingepflegten zertifikate, nach jedem Reboot, überschrieben.

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vSphere: HotAdd CPU per default einschalten oder ausschalten?!

Posted by Thorsten on 3. März 2015 in Allgemein, linux, Ubuntu, Virtualisierung, VMWare |

Bei Kunden kam bereits oft die Frage auf ob das Features HotAdd CPU in den VMs eingeschalten werden sollte oder nicht. Da die Konfiguration des Features nur bei ausgeschalteter VM möglich ist stellt sich die Frage eben nicht im Betrieb sondern normalerweise in der Planungphase oder einer eventuellen Downtime.

Grundsätzlich, vor allem im SAP Umfeld, empfehle ich Kunden zwischenzeitlich das Feature ausgeschaltet zu lassen. Es sollte nur genutzt werden wenn es wirklich benötigt wird und explizit NUR wenn die Ressourcen einer VM (vCPU/vMemory) innerhalb eines NUMA Knotens liegen.

Hintergrund ist u.a. ein sehr interessanter SuSE KB Artikel mit der Nummer 7015827 welcher u.a. als Auswirkung “This can lead to strange behaviour, eg. memory corruptions.” beschreibt.

Aus dem SAP Linuxlab wurde mir ebenfalls bestätigt das es zu Memory corruption führen kann. Das gilt übrigens für alle Gastbetriebssysteme und nicht nur für SuSE!

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VM HDD Controller austauschen

Posted by Julian P on 3. März 2015 in Virtualisierung, VMWare |

In den letzten Tagen ist mir vermehrt der folgende Fehler im Windows System Event Log aufgefallen (vorrangig bei Windows Servern):

LSI_BUG

Dieser hatte zur Folge, dass manche Systeme vermehrt komplette Ausfalle im Produktiven System hatten und neu gebootet werden mussten.

Dieser Fehler wird durch ein Treiber Problem mit dem LSI Controller verursacht. VMware bietet zwei Lösungsmöglichkeiten an (KB Artikel):

  1. Man sucht nach einem neueren Windows Treiber für den LSI Controller und updatet das System
  2. Man tauscht den LSI Controller gegen den PVSCSI Controller von VMware aus.

Nachdem der Versuch, den Treiber auszutauschen, fehlschlug, so dass sich das Problem nicht löste, blieb mir nur noch die Möglichkeit, den Controller auszutauschen.

Hierfür bin ich folgendermaßen vorgegangen:

  1. Als erstes sollte man einen Snapshot der VM erstellen.
  2. Dann muss die VM heruntergefahren werden.
  3. Im Anschluss sollte man einen Controller einer non-System HDD auf PVSCSI stellen.
  4. Danach fährt man das Windows wieder hoch.
  5. Wenn das Windows hochgefahren ist und man sich angemeldet hat, möchte Windows einen Neustart machen. Diesen sollte man es auch machen lassen.
  6. Wenn die VM wieder heruntergefahren ist, kann man den Controller der System HDD auf PVSCSI stellen.
  7. Danach kann man die VM wieder hochfahren.
  8. Sollte die VM wiedererwartend nicht starten können, kann man durch den Snapshot zurückspringen.

Nach der Umstellung tauchte dieser Fehler bei mir nicht mehr auf und die Systeme liefen wieder stabil.

 

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SAP: Migrationshilfe Report UMG_R3LOAD_RUNTIME_PREDICTION

Posted by Thorsten on 21. Januar 2015 in Allgemein, SAP |

Der Report UMG_R3LOAD_RUNTIME_PREDICTION kann eine Migrationshilfe mit Informationen über Export/Import Dauer bei dem “R3load”-Verfahren darstellen. Zudem gibt er eine Entscheidungshilfe ob und welche Tabellen gesplittet werden sollten um die Downtime zu verringern.

UMG_R3LOAD_RUNTIME_PREDICTION

UMG_R3LOAD_RUNTIME_PREDICTION2

Der Report stellt mir folgende Informationen zur Verfügung:

  • Geschätzte Migrationszeit
  • Tabellen Splitting Empfehlungen
  • Tabellen Export Reihenfolge
  • Wo liegt der Bottleneck

Hierbei handelt es sich natürlich um Schätzungen. Gerade im Vorfeld eines Projektes wenn noch keine Sandbox existiert und migriert wurde oder gar ein Presales Gespräch in eine Technische Richtung wendet kann man mit Hilfe dieses Reports in seinem SAP System geschätzte Informationen zur Export oder Import Phase erhalten.

 

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VMware: RVTools – Überblick über die virtuelle Infrastruktur

Posted by Thorsten on 21. Januar 2015 in Allgemein, Produkttest, Virtualisierung, VMWare |

In virtuellen Umgebungen gibt es oftmals die negative Konsequenz das eine Art “Wildwuchs” verschiedenster virtueller Server einsetzt.

In diesem Beitrag möchte ich kurz das kostenlose Windows Tool “RVTools” vorstellen aus der Schmiede von robware.net. Für eine Registrierung mit e-mail Adresse steht das Tool zum Download zur Verfügung.

Es ist ja auch recht einfach “Nur mal kurz” einen Server auf zu setzen für eine Testumgebung bzw. beim Admin anzufordern. Sind ja nur ein paar Klicks in der richtigen Anwendung.

Wenn dann der Administrator nach 3 Monaten auf die Idee kommt nach der Nutzung der “Testmaschine” bzw. deren Ressourcen zu fragen und sich dabei herausstellt das seit 6 Wochen Unternehmenskritische Daten auf dem System ungesichert (in Form von Backups) erstellt und genutzt werden da die “Test-Software auf der Maschine” bereits in den Produktiven Alltag mit aufgenommen wurde kann dem ein oder anderen Admin schonmal der Kragen platzen.

Ein anderer Supergau, der/die bewährten VMware Administrator(en) verlassen das Unternehmen, vielleicht sogar in der Aufbauphase der virtuellen Infrastruktur und der Nachfolger muss sich durch viele “Halbgaren” Konfigurationen quälen.

Ein Tool welches helfen kann die verschiedenen Konfigurationen der virtuellen Maschinen bzw. Hosts zu sichten ist “RVTools”.

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