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VMware Workstation: Snapshot nicht löschbar

Posted by Thorsten on 12. Dezember 2014 in Allgemein, linux, Ubuntu, VMWare |

Ich arbeite zwar mit Ubuntu auf dem Laptop, für manche Einsatzzwecke habe ich aber immernoch eine Windows7 Installation in einer VMware Workstation 10 am laufen. Hier habe ich Anfang der Woche einen Snapshot vor einer Konfigurationsänderung gemacht und anschließend den Snapshot nicht gelöscht. Die Snapshot Datei ist dann innerhalb von wenigen Tagen so stark angewachsen das meine lokale Partition voll lief.

Die VM ließ sich zwar noch starten, hat dann aber schnell pausiert und eine Meldung gebracht das ich doch Platz auf meiner Partition schaffen sollte. Dabei habe ich dann den vergessenen Snapshot bemerkt und versucht über den Snapshot Manager diesen zu löschen. Es kam eine Fehlermeldung das das löschen wegen zu wenig Festplattenplatz nicht möglich ist. -> Blöd!

Also kopierte ich das komplette VM Verzeichnis auf eine externe Disk. Als ich anschließend allerdings den Snapshot Manager der WS wieder aufgerufen habe war ich verblüfft. Kein Snapshot wurde angezeigt! Im Filesystem lag die Snapshot-VMDK allerdings noch herum und wuchs weiter an.

snapshotHmpf, bei ESXi Hosts im vSphere 5 Umfeld gibt es zwar eine “Konsolidierung”-Funktion der VMDK Dateien mit den Snapshots. Bei der VMware Workstation fehlt allerdings diese Funktionalität.

Über eine Kollegen kam ich auf die Idee einen weiteren Snapshot an zu legen und anschließend zu löschen. Zu meiner Verwunderung führte das tatsächlich zum Erfolg. Beim löschen des zweiten Snapshots wurden beide Snapshotdateien in das Base Image konsolidiert. Ein halber Sieg.

Als ich danach allerdings versucht meine VM wieder zu starten bekam ich nur eine Fehlermeldung “Internal Server Error”. Im vmware.log File der VM nachgeschaut stand dort die Meldung:

svga| W110: Panic in progress... ungrabbing

Scheinbar hatte es meine VM irgendwie zerbröselt.

Ich habe das Problem über die Kommandozeile gelöst bekommen:

vmware-vdiskmanager -R <Festplattendatei.vmdk>

Output:

VMDK KorruptAnschließend startete meine VM wieder einwandfrei *jeha*. Nochmal Glück gehabt.

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ownCloud 7.0.4: Update auf der Synology Diskstation

Posted by Thorsten on 12. Dezember 2014 in Allgemein, linux, UPlanet |

Da ich meine ownCloud Installation auf meiner Synology Diskstation am laufen habe funktioniert natürlich nicht ein update über den Paketmanager oder ähnliches. Wir machen es von Hand auf der Kommandozeile.

Nachdem mich meine ownCloud Installation per Banner darüber informiert das eine neue Version existiert wird man bei einem Klick auf den Banner auf diese Seite weitergeleitet. Die wichtigsten Infos befinden sich dort.

Ich zeige hier die Aktualisierung meiner ownCloud Installation auf meiner DSM Version 5.1-5004 Update 2. Meine ownCloud hat Version 7.0.2, ich aktualisiere auf 7.0.4.

Ich übernehme keine Gewähr für korrupte Installationen oder verlorene Daten. Bei mir hat der Update nach der beschriebenen Vorgehensweise ohne Probleme funktioniert!

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SAP/SolMan, Offtopic: Monitoring Betriebssysteme

Posted by Thorsten on 5. Dezember 2014 in Allgemein |

Ein Kollege von mir ist die Tage im Monitoring des Solution Managers über ein mir unbekanntes Betriebssystem gestolpert:

Fenster

Kennt das jemand? Ist das ne neue Distribution? :D

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SAP: Ende des Non-Unicode Supports

Posted by Thorsten on 28. November 2014 in Allgemein, SAP |

SAP unicodeInteressante SAP Note: 2033243 (SAP Login User erforderlich) welche jetzt offiziell darauf hinweist das das SAP NW7.40 das letzte Release bedeutet welches Non-Unicode Systeme supported.

Mit der nächsten NetWeaver Version (Neuinstallation oder Upgrade) werden nur noch Unicode Systeme supported!

Falls euer SAP System noch Non-Unicode ist, schreibt mich an, ich kenne da ein gutes Systemhaus für die Unicode Migration ;-)

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Ubuntu: Systemkonfiguration Panel fast leer

Posted by Thorsten on 20. November 2014 in Allgemein, bash, linux, Ubuntu, UPlanet |

Vor zwei Tagen habe ich mein Ubuntu neu aufgesetzt.

Die letzten zwei Tage bin ich hin und wieder am nachinstallieren von Software. Heute hatte ich u.a. einen Citrix Client benötigt für einen Kundenzugang. Damit musste ich mich etwas auseinandersetzen. Testweise hatte ich auch unterschiedliche Citrix Versionen installiert und wieder deinstalliert wenn es zu Abhängigkeitsproblemen kam die ich nicht lösen konnte.

Nachdem der Citrix Zugang endlich sauber funktionierte stolperte ich über die Systemeinstellungen die durch die Softwareinstallation/-deinstallation etwas abbekommen hatte:

Systemkonfiguration

Scheinbar hat irgendeine meiner Deinstallationen zu viel gelöscht.
Beheben konnte ich das Problem mit “neuinstallation” des Paketes: unity-control-center

sudo apt-get install --reinstall --install-recommends unity-control-center

Es fehlten bei mir tatsächlich zwei Pakete. Anschließend war alles wieder sauber da :-)

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vSphere: TPS in ESXi

Posted by Thorsten on 13. November 2014 in Allgemein, Virtualisierung, VMWare |

In zukünftigen vSphere-Releasen wird Transparent Page Sharing (TPS) per Default deaktiviert ausgeliefert bzw. in aktuellen Releasen 5.0/5.1/5.5 per Patch ausgeschalten.

Der VMware KB Artikel 2080735 informiert darüber das aufgrund einer Studie, die unter Laborbedingungen aus dem Memory des TPS einen AES encrypted key einer virtuellen Maschine auslesen und fremdbenutzen konnte, diese Funktionalität abgeschalten wird.

Dies kann für virtuallisierte Umgebungen welche sehr stark auf Memory Overcommitment setzen einen performance Impact bedeuten.

Falls man das TPS eingeschaltet halten möchte muss man dies zukünftig manuell Konfigurieren. Hierbei empfieht VMware zukünftig die Memory Pages durch einen “salt” Wert weiter Security Technisch zu optimieren. Siehe KB Artikel 2091682.

salt bei TSP2

salt bei TPS

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SCSI rescan – #2

Posted by Thorsten on 11. November 2014 in Allgemein, bash, linux, Ubuntu |

Vor einiger Zeit hatte ich über die Möglichkeit bei RedHat (Linux) geschrieben (wobei sich die Lösung auf alle Linux Versionen die ich bisher ausprobiert habe bezieht) wie man beim hinzufügen/ändern der Größe von SCSI Devices dem Linux Kernel diese Information über einen rescan des SCSI Bus mitteilt.

Heute habe ich einen Beitrag auf Christians Blog gelesen welcher über eine schöne sed Abfrage den rescan triggert bei der man den SCSI Devicenamen mit gibt:

# echo '1' > /sys/class/scsi_disk/`lsscsi|grep sdb|cut -d" " -f 1|sed -e 's/\[//g;s/\]//g'`/device/rescan

Danke @Christian

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Synology Update 5.1: ownCloud Installation

Posted by Thorsten on 7. November 2014 in Allgemein, linux, Ubuntu |

Im Beitrag Synology DSM 5 -> ownCloud 7.0.2 Installation habe ich gezeigt wie ich auf meiner Synology zuhause das aktuellste ownCloud mit dem Webinstaller von ownCloud nativ installiere.

Heute nun kam das Update 5.1 für DSM heraus (Changelog hier) und ich war ehrlich gesagt sehr interessiert wie sich meine ownCloud Installation nach dem Synology Update verhält.

DSM_update-> Jetzt aktualisieren – gogogo

Nach dem Update kann man die Einstellungen für zukünftige Upgrades ändern. Ich bin zwar jemand der Updates immer recht zeitnah einspielt. Ich möchte aber selbst bestimmt wann das passieren soll und lasse mich nur informieren.

DSM_update3Nachdem ich wieder auf dem DSM angemeldet bin mussten bei mir noch ca. 8 Pakete aktualisiert werden.  Vor der Aktualisierung meiner Pakete funktionierte ownCloud nicht. Nach der vollständigen Aktualisierung bekam ich wieder meinen Login zur Verfügung gestellt:

DSM_update4In meinem Einrichtungsbeitrag Synology DSM 5 -> ownCloud 7.0.2 Installation hatte ich allerdings direkt nach der Installation ein Problem mit .pdf Dateien auf der ownCloud wenn ich diese im Browser angezeigt bekommen möchte.

Für das Problem hatte ich einen Workarround gefunden der allerdings beschreibt das man die Datei “/etc/httpd/conf/extra/mod_xsendfile.conf-user” bearbeiten soll und anschließend den Webserver durchstartet.

Nach dem Update der DSM Software tritt das Problem wieder auf:

dsm_update_pdf

Nach dem Bearbeiten der httpd Konfigurationsdatei funktioniert es wieder ohne Probleme.

Fazit:

DSM Update scheint für die Funktionstüchtigkeit der ownCloud Software kein Problem darzustellen. Zumindest bis jetzt nicht. Einzig manuelle Änderungen der httpd Konfiguration muss nach dem Update kontrolliert werden.

Irgendwie war das aber auch schon zu erwarten ;-)

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Private Datenablage ohne Dropbox & co

Posted by Julian P on 17. Oktober 2014 in linux, Produkttest, Ubuntu |

Eine recht kostengünstige Alternative zu Dropbox & co ist OwnCloud. Bei den meisten Anbietern für Online Datenspeicher bekommt man nur ein paar Gigabyte kostenlos. Dies reicht aber meistens nicht besonders lange aus. Mit OwnCloud baut man sich seinen eigenen Online Speicher welcher unter eigener Kontrolle steht und man weiß wo die Daten liegen.

OwnCloud ist von der Funktionalität ähnlich wie z.B. Dropbox. Man hat die Möglichkeit seine Dateien via Webinterface oder Client auf einem Server zu Synchronisieren. Als Server kann hier ein herkömmlicher Linux Rechner oder auch vServer fungieren. Ebenso wird OwnCloud aber auch von NAS Herstellen wie Synology (kleines HowTo kam gestern) oder Qnap unterstützt.

OwnCloud kann aber nicht nur Dateien Synchronisieren sondern auch einen Kalender bereitstellen oder etwa einen RSS Reader.

Unter Ubuntu 14.04 lässt sich OwnCloud recht einfach installieren. Dazu kann man die Anleitung auf der OwnCloud (bzw. openSuSE) Homepage verwenden. Um die letzten Schritte für die Einrichtung durchzuführen muss man nur noch via Webbrowser auf die Webseite:

http://<hostname>/owncloud

Wenn die Initialisierung durchgelaufen ist, kann es losgehen.

Nach der Anmeldung bekommt man eine Übersicht über die hochgeladenen Dateien und Ordner. Rechts oben findet man seinen Benutzernamen. Über einen klick öffnet sich ein weiteres Menü:

Menü

Menü

  • Persönlich: Hier können Persönliche Einstellungen vorgenommen werden z.B.: Kennwort ändern, Name, E-Mail Adresse hinterlegen
  • Benutzer: Hier können weitere Benutzer angelegt und verwaltet werden
  • Administrator: Hier legen Sie Servereinstellungen fest z.B.: Verschlüsselung, HTTPS Aktivierung, E-Mail Absender Adresse, usw.

Auf der Linken Seite finden Sie Ihre installierten Apps und auch ein Menü um Ihre Apps zu verwalten:

APP Verwaltung

APP Verwaltung

Mein Fazit: Ich finde OwnCloud sehr Praktisch. Es ist Open-Source Software und sehr einfach zu bedienen ist, was wiederrum Spaß macht es einzusetzen. Ich nutze es selbst schon seit über 2 Jahren. Mit OwnCloud 7 kamen einige Neuerungen, welche auch für Firmen interessant sein können.

Der einzige Kostenpunkt ist der Server auf welchem OwnCloud installiert wird. Falls man es nicht auf einem Rechner/Server Zuhause oder seinem NAS unterbringt reicht aber auch schon ein vServer welchen man für 5 – 10€ im Monat bekommen kann.

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Synology DSM 5 -> ownCloud 7.0.2 Installation

Posted by Thorsten on 16. Oktober 2014 in Allgemein, linux, Ubuntu, UPlanet |

Ein Kollege hat mich auf die Idee gebracht mir mal ownCloud anzuschauen.

In meinem Keller steht eine kleine Synology welche dafür wunderbar geeignet ist – dachte ich.

Also habe ich eine Synology Paketquelle hinzugefügt um das Synology Communitypaket für Synology herunter zu laden. Leider stellte sich heraus das das Communitypaket weder aktuell die Version 7 (7.0.2) installiert, noch das es einwandfrei “out-of-the-box” arbeitet. Scheinbar wird ein Pfad benutzt welcher nicht durch den Webdienst beschrieben werden darf, das ist sicher leicht änderbar, dann bleibt aber noch das “Problem” mit der veralteten Version die gerade mal mit ownCloud 5.0.11 daherkommt.

synology_owncloud

synology_owncloud_fehler

Nach etwas rumsuchen bin ich über einen Beitrag bei www.kussaw.de gestolpert der einen interessanten Ansatz für die ownCloud Installation wählt. Er schlägt vor die ownCloud Installation über den Webinstaller von ownCloud durch zu führen da ownCloud ja auch einen eigenen Updatemechanismus beinhaltet. Für mich eine sehr gute Alternative, also wurde das mal ausprobiert.

Ich beschreibe also in diesem Post die Installation von ownCloud 7.0.2 auf einer Synology mit DSM 5.0-4493 Update 5.

Ich gebe aber keine Garantie darauf das nach einer Aktualisierung der DSM Version die ownCloud OOB wie vorher funktioniert! -> Darauf bin ich selbst gespannt…

Natürlich gibts von mir auch keine Garantie wenn ihr euch eure DSM auf der Kommandozeile zerschießt!

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